Hanoi-Dong Hoi

Nach vier Tagen Lärm und Gewusel sehne ich mich nach Ruhe und Natur. Das nächste Ziel ist Phong Nha, das liegt am Rande des Phong Nha-Kẻ Bàng Nationalparks. Dort befindet sich unter anderem die größte Höhle der Welt – mitten im Dschungel.

Aber zuerst muss ich nach Dong Hoi, ich habe mich gegen den Zug entschieden, weil er nicht wesentlich billiger ist, als ein Flug.

Noch eine schnelle Pho.. Die schmeckt sogar am Flughafen gut!


Dong Hoi liegt zwar am Meer, ist aber kein besonderer Ort. Er scheint nur eine Durchgangsstation zu sein. Abends war ich dann sehr lange auf der Suche nach einem netten Restaurant oder Streetfoodstand und musste wirklich lange durch die Straßen laufen, dann wurde mir meine Entscheidung aber abgenommen, als ich mit anscheinend fragendem Blick (irgendwo in einer Nebenstraße im Nirgendwo) zwischen drei Straßenrestaurants stand. Ich wurde von Einheimischen förmlich an ihren Tisch gezerrt.. Die hatten schon einiges gegessen und wohl auch getrunken, was in Vietnam so aussieht, dass man einen Eimer Eis, einen Karton Bier neben dem Tisch und die leeren Flaschen unter dem Tisch aufstellt. In diesem Fall war es unter dem Tisch schon ziemlich voll.. Sie bestanden darauf, mir Essen zu bestellen und mit ihnen zu trinken. Das wurde noch ein ziemlich lustiger Abend, wir haben uns mit Händen und Füßen unterhalten. Zwischendurch durfte ich noch ein paar Knaller und Raketen zünden – Happy New Year! Und das Essen war köstlich! Unter anderem hatte ich gekochtes Huhn als Salat mit grüner Papaya, Zwiebel, Chillies, Limette, Fischsauce, Kräutern…

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