Cần Thơ

… ist eine seltsame Stadt. Ich bin von Đà Nẵng nach Cần Thơ geflogen und alles ist anders. Die Menschen, die Gerüche, das Klima, das Essen.. Es ist schwül, schmutzig und ein bisschen hässlich. Die Leute sehen anders aus, es gibt mehr Freaks, mehr Armut und die Stimmung ist interessant. Irgendwie entspannt, aber auch befremdlich und bedrückend. Gefällt mir. Ich habe hier zwei Nächte verbracht, mich gut mit einem australischen Aussteiger unterhalten, der hier ein Restaurant mit englischem Frühstück betreibt (er ist 70 Jahre alt, schaut ein wenig aus wie Iggy Pop und hat beeindruckende Gefängnistattoos), bin unter einer Brücke bei einem „Jeder darf singen Event“ gelandet und hab mir am letzten Tag ein Boot gechartert, um um 5.30 Uhr morgens zu den Floating Markets zu schippern..

Hier ein kurzes Video von den Floating Markets. Ich war ein wenig enttäuscht, weil das fast nur noch ein Event für Touristen ist. Es werden zwar noch Waren verkauft, aber hauptsächlich trockene Produkte, weil für die ganzen frischen Sachen hauptsächlich die Straßen genutzt werden. Die Wasserwege scheinen ein Auslaufmodell zu sein.. Diese Mekong-Touren sind auch die einzige touristische Einnahmequelle in der Gegend und ich bin froh, dass ich mir ohne Agentur ein einheimisches Boot für die Tour genommen habe. So habe ich auch ein paar Nebenarme des Flusses befahren können.

The Voice of Vietnam…

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