Ich habe das Fahrrad gegen ein Moped eingetauscht und wollte eigentlich zur „Paradise Cave“ fahren. Der Nationalpark ist aber dann doch größer als gedacht und auch nur spärlich ausgeschildert, weswegen ich mich dann prompt verfahren habe. Ich bin bestimmt 50 Kilometer durch den Dschungel in die Berge gefahren, es wurde immer einsamer und immer kälter, aber von der Höhle weit und breit nichts zu sehen.. Bis ich dann endlich auf die Idee gekommen bin, mal auf die Handy Offlinekarte zu schauen. 30 Kilometer zu weit gefahren. Und noch dazu kein Benzin mehr im Tank. Im Schneckentempo bin ich dann wieder zurück und habe am Straßenrand einen Holzverschlag gefunden, wo man Benzin aus Plastikflaschen, Wasser und Dosenbier kaufen konnte. Auch hier waren die Menschen wieder unglaublich freundlich und offen und haben mich erst einmal zum Tee eingeladen. So saß ich da im Nirgendwo und habe Tee und Bier getrunken und mich bestens unterhalten, ohne dass wir uns irgendwie verstanden haben. Und weil es dann zu spät für die Höhle war, bin ich spontan zum nahe gelegenen botanischen Garten gefahren, der dann aber gar kein Garten war – sondern eher ein Abenteuerpfad durch den Dschungel. Aber es gab nicht nur einen Pfad, sondern mehrere, die komplett verwachsen und verwittert waren. Dort bin ich fast zwei Stunden herum geirrt, ohne irgendjemand zu treffen. Es war wundervoll. Und den Ausgang habe ich auch wieder gefunden…

Mein Moped, nicht schön, aber schnell..





Auf dem Weg zu Höhle, verirrt und wieder zurück..
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